World in Conflicts
Dienstag, 04. September 2007Massive Entertainment wollen mit World in Conflict ihren Erfolgshit “Ground Control-Serie” toppen. Nach den ersten Bildern könnte das Massive Entertainment sogar gelingen. Aus dem aktuellen Multiplayer-Betatest konnte man die ersten Eindrücke dieses Strategiewunders bewundern.
Zuerst wird ein Account angelegt. Nach erfolgreichem Anlegen kann der Spieler nun entweder per Zufallsmodus an einem Spiel teilnehmen oder sich gezielt einen Server aussuchen.
Eingeloggt ins Spiel, kann der Spieler zugleich die neu entwickelte Mass-Tech-Engine bewundern, die detaillierte Grafiken zum Vorschein bringt. Doch das ist nichts das Einzige: dem Spieler ist es sogar möglich, die gesamte Landschaft zu verändern. Granateneinschläge können da schon mal den gesamten Pfad einer Straße demolieren. Dem Spieler steht es frei, ob er der russischen oder amerikanischen Fraktion beitritt. Wer im Einzelspielermodus kämpft, wird schnell bemerken, dass der Bösewicht Russland ist. Im Mehrspielermodus könnt ihr entscheiden, welcher Seite ihr euch anschließt. Wichtig: nehmt mit euren Einheiten so viele Punkte der Map wie möglich ein und haltet diese. Umso mehr Punkte gehalten werden bevor die Zeit abläuft, desto höher ist euer Sieg.
Nach Auswahl der Fraktion, muss der Spieler noch eine Klasse auswählen. Dem Spieler stehen selbst vier Klassen zur Verfügung: Infanterie-Squad, Support-Squad, Supporter und Armor Squad. Jedes Squad hat seine besonderen Fähigkeiten. Die einen dienen als Scharfschützen, Ärzte, etc., die anderen greifen aus weiter Distanz oder mit Panzern oder anderen Fahrzeugen an. Für jeden Spieler gibt es die passende Klasse. An eine Klasse ist man nicht fest gebunden. Während des Spiels kann die Klasse gewechselt werden, wobei alle alten Einheiten verloren gehen.
Durch das Vernichten eurer Feinde und die Einnahmen der Standpunkte, bekommt ihr so genannte “Tatical Aids”. Diese kann man durch Extrawaffen eintauschen. Diese Extrawaffen, wie z.B. Radarscans, sind recht hilfreich im Spiel. Insgesamt gibt es 7 Waffen, die durch Credits eingetauscht werden können.
World in Conflict hat bis jetzt ein “sehr gut” verdient. Sicherlich werden viele Spieler aufschreien und erwähnen, das World Conflicts leicht an Battlefield 2 erinnert, doch wir finden das Spiel macht auch ohne Vergleiche eine gute Haltung. Was leider in der Betaphase noch zu sehen war, ist dass einige Server recht unstabil liefen, was aber verständlich ist bei dem Andrang der Spieler. Massive Entertainment hat ein tolles Spiel erschaffen, das nach Erscheinen sicherlich zum Kultspiel wird.
Gastbeitrag von Autor Marcel Winter / Konsolenprofis.de – Der Spezialist für Wii Umbau