Killerspiele-Verbot
Nach dem Amoklauf von Emsdetten steht für die Politiker das Thema des Verbotes der Killerspiele wieder an der Tagesordnung.
Das Vorhaben, Killerspiele zu verbieten sehe ich aber nur als eine Art Ausrede, um die wirklichen Gründe des Geschehens zu verheimlichen. Entweder sind die Politiker, die ein Verbot fordern sehr naiv und verstehen es einfach nicht, dass das Versagen der sozial-staatlichen Mechanismen genau der entscheidende Grund gewesen war, oder sie machen es ganz bewusst, um die Schuld für das Geschehen jemanden anderen zu zuweisen. Wäre es nicht sinnvoller ein Verbot des Waffenhandels zu fordern und den problematischen Jugendlichen Hilfe zu leisten, statt sie aus der Gesellschaft auszugrenzen?

24. November 2006 um 17:11
Die Politiker haben imho Recht, da man nicht die Folgen, sondern die Ursache der “Krankheit” bekämpfen soll.
25. November 2006 um 19:39
Die Politiker haben imho Recht, da man nicht die Folgen, sondern die Ursache der “Krankheit” bekämpfen soll.
Richtig! Aber die Killerpsiele sind ja keine Ursache, die dienen zwar als Katalysator, aber die Ursache ist die bewusste Ausgrenzung der Schwächeren aus unserer Gesellschaft, statt ihnen Hilfe anzubieten, werden sie einfach verdrängt.
30. November 2006 um 11:44
Ich glaube überhaupt nicht, dass die von Politikern aufgestellte These korrekt ist. Wenn es so wäre, dann wären alle eSportler oder einfache Spieler aggressiv und gewaltbereit, was ja nicht wahr ist.