Unter den online Minigames haben sich im Wesentlichen zwei neue Trends durchgesetzt. Durch sie wird der kurzweilige Zeitvertreib im Internet revolutioniert und für so manchen sogar mehr als nur eine Nebenbeschäftigung.
Der eine Trend heißt “Multiplayer”. Ein Spiel gegen reale Gegner, die sich wirklich freuen oder ärgern, die realistische Reaktionen auf die eigenen Aktivitäten durchführen und mit denen man auch chatten kann, ist doch gleich viel interessanter als gegen eine computergesteuerte KI anzutreten. So machen vor allem Taktik- und Denkspiele weitaus mehr Spaß. Zudem kann man sich auch mit Freunden oder Bekannten zu “einer Runde Zocken” verabreden und muss nicht unbedingt gegen anonymisierte Gegner antreten.
Ein weiterer noch neuerer Trend ist, gerade im Bereich der Minigames reales Geld ins Spiel zu bringen. Wer also in einer Partie Schach gegeneinander antritt oder bei einer Pokerrunde mitmacht, der kann nun echte Euros oder Dollars einsetzen. Es müssen (und sollten) zwar keine hohen Beträge sein, doch steigert es erheblich den Nervenkitzel und den Reiz solcher Spiele, wenn man weis dass Sieg oder Niederlage wirklich etwas bedeuten.
Wer clever ist, der zahlt allerdings keinen Cent selber ein, sondern verdient lediglich. Wie dass geht?
Ganz einfach – mit einem Startguthaben, wie man es etwa mit dem GameDuell Gutschein erhält. Für die Anmeldung bei einer Spielewelt wie GameDuell bekommt man nämlich in vielen Fällen ein Startguthaben zwischen 5 und 15 Euro gut geschrieben, mit dem man dann sofort loszocken kann. Verpflichtet “echtes” Geld einzuzahlen ist man aber nicht. Echt ist dennoch das Geld, welches man mit seinem Startguthaben gewinnen kann. Somit eine durchaus reizvolle Angelegenheit!
Alles begann 1991 mit einen revolutionären Strategiespiel namens Civilization mit dem der damalige Entwickler Sid Meier zum Star unter den Spielmachern wurde. Inzwischen gibt es Teil IV dieses Langzeitstrategiespiel, am grundsätzlichen Spielprinzip hat sich jedoch nicht viel geändert.
In Civilization begleitet man ein Volk – von der Bronzezeit, über das Mittelalter, durch die industrielle Revolution bis hin zur Moderne. Dabei gründet man Städte, baut Gebäude, triebt Handel und führt Kriege mit seinen Gegnern. Die Siegesbedingungen einer Civilization-Partie können dabei unterschiedlich sein und sind zumindest bei den neuern Versionen einstellbar. So kann zum Beispiel der Spieler siegen der als erster das Weltraumrennen gewinnt, also zuerst ein Raumschiff baut, mit dem er neue Planten besiedeln kann. Auch gibt es einen Siegmodus bei dem es darum geht seine Mitspieler militärisch zu besiegen. Handelsziele oder Diplomatiesieg sind ebenfalls möglich.
Das Tolle an Civilization ist dabei die Liebe zum Detail in Verbindung mit einer konsequent in allen Teilen enthaltenden Ausgeglichenheit der Einheiten, Gebäude und Staatsformen. Die Wege die man als Volk gehen kann sind stets vielfältig und spannend gestalten und kaum ein Spielverlauf gleicht dem anderen.
Civilization hat sich inzwischen von einem ursprünglich reinen 2D-Game mit recht eingeschränkten aber schon damals genialen Funktionen zu einer vollwertigen 3D-Welt gemausert und bietet sehr umfangreiche und komplexe Möglichkeiten die Geschicke seines Volks zu steuern. Doch der Erscheinungstermin des neusten Teils der Civilization-Reihe liegt im Jahre 2005 und die Fans fragen sich allmählich wie es wohl weiter geht und wann endlich der V Teil der Era auf den Markt kommt.
Zahlreiche Sondereditionen – auch auf Konsole und Handy
Neben den regulär auf dem PC erschienenden Teilen I-IV und ihren Erweiterungen sind in den letzten Jahren allerdings noch andere Spielversionen auf den Markt gekommen. So kann man Civilization inzwischen auch auf dem Handy (natürlich stark abgespeckt) spielen und jüngst erschein eine eigenständige Version für Nintendos Wii.
Das Spiel Left 4 Dead ist nicht gerade neu, aber für diejenigen, wie ich, die in den letzten Monaten keine Zeit für das Spielen hatten, schreibe ich hier meine Erfahrungen damit. Ich habe das Spiel seit etwa einer Woche. Wieso habe ich mir das Spiel überhaupt gekauft? Vor allem wegen der guten Bewertungen und der Möglichkeit, im Coop-Modus mit Freunden zu spielen. Das Coop-Modus ist eigentlich auch das Highlight des Spiels. Niemand wird sich über ein Spiel wundern, welches ein Multiplayer-Modus bietet. Es gibt jede Menge davon. Ich glaube, dass es mehr verwunderlich wäre, wenn ein neues Spiel heraus käme und dabei keinen Mehrspielmodus besäße. Die meisten Spiele sind aber so ausgerichtet, dass man entweder Mann gegen Mann kämpft oder halt Mannschaft gegen Mannschaft. Bei Left 4 Dead hat man dagegen die Möglichkeit, zusammen mit 3 anderen Freunden, das Story-Line durchzuspielen. Das ist ähnlich wie ein Single-Player, nur dass man zusammen mit Freunden spielt. Und das macht mir am meisten Spaß.
Das Spielprinzip ist denkbar einfach und trotzdem interessant. Die Idee ist, dass es viel überlebende Menschen in einer mit Zombies überfüllten Stadt gibt, die sich in eine Gruppe vereinigten, um aus der Stadt zu fliehen. Man nimmt die Rolle eines der vier Protagonisten ein und kämpft zusammen mit anderen durch die Stadt.
Wenn man bei höheren Schwierigkeiten wie Master oder Expert überleben möchte, ist man an die vollständige Kooperation zwischen einander angewiesen. Man soll durchdacht vorgehen und keine Alleingänge unternehmen, denn so wird man nicht nur schneller getötet, sondern man bringt damit auch eigene Freunde in die Gefahr.
Es ist auch interessant zu wissen, dass Left 4 Dead auf dem etwas älteren Source-Engine basiert und somit auch bei etwas leistungsschwächeren Systemen funktioniert.
Das jüngste EA Studio – Phenomic, das in Deutschland ansässig ist, hat vor kurzem angekündigt, ein offenes Beta-Test für sein neues Spiel Battleforge zu beginnen. Das Studio Phenomic, das im Jahre 2006 von Electronic Arts übernommen wurde, ist nicht unbekannt. Phenomic arbeitete an erfolgreichen Serie des Spiels „Siedler“. Zumindest am 1 und 3 Teil.
Genau wie damals, setzt Phenomic auf die Innovation, sodass man kaum einen Warcraft bzw. Starcraft-Klon erwarten soll.
Um am Beta-Test teilnehmen zu können, braucht man rund 80 Megabytes großen Client herunterzuladen. Nach der erfolgreichen Installation beginnt der Spieler mit der Erstellung der eigener Armee, die man aus rund 200 Karten kombinieren kann. Übrigens, alle Teilnehmer des Beta-Tests bekommen eine Karte „Feuertänzer“, die sonst nur selten zu bekommen ist.
Die Endversion des Spiels, sollte am 26 März erscheinen, zumindest die für Windows PCs.
Fortsetzung der bekannten F.E.A.R. Serie
Warner Bros. Interactive Entertainment gab den Namen der Fortsetzung zu F.E.A.R. bekannt – F.E.A.R. 2: Project Origin. Das Spiel wird von Monolith Productions für das Xbox 360® Videospiel und Entertainment System von Microsoft, für Windows basierte PC und das PLAYSTATION®3 Computer Entertainment System entwickelt und wird bei Warner Bros. Interactive am 10. Februar 2009 in Nord Amerika und am 13. Februar 2009 in Europa erscheinen.
“Die Ergänzung Namens von Project Origin zu “F.E.A.R. 2: Project Origin” baut auf dem starken Bekanntheitsgrad des Spiels auf, den wir im Zuge in Zukunft noch erweitern werden.
“Information zur Verfügung gestellt von Christoph Beuttler www.outsideline.com“
Mirror’s Edge ist ein neues Jump’n'Run Spiel der neuen Generation von EA.
Im Spiel tritt man in Rolle einer jungen Heldin auf, die zu einer Art von Gruppierung von sogenannten Runner gehört. Diese Runner bewegen sich ausschließlich auf den Dächern der Gebäuden und führen eine Lebensart, die Kontakte zu normalen Menschen auf dem Minimum hält.
Die Tatsache, dass es über Runner recht wenig bekannt ist, möchte irgend einer Politiker anscheinend sich zu nutze machen und unter dem Motto „alle Runner sind Verbrecher“ seine Kampagne aufstellen. Damit dies auch möglichst glaubwürdig erscheint, wird ein bekannter Politiker erschossen und diese Tatsache den Runnern in die Schuhe geschoben.
Der Spieler tritt dann in der Rolle eines Mädchens, namens Faiths auf, das die ganze Sache klären soll.
Das Highlight des Spiels ist auf jeden Fall die Grafik. Diese ist sehr angenehm, obgleich auch zum Teil monoton. Die virtuelle Welt erscheint sehr groß. Die Vorgehensweise ist linear. Das ist aber auch gut so. Was mich angeht, ich hasse Spiele, wo man zu viele Auswahl-Möglichkeiten hat. Zu solchen Spielen gehört zum Beispiel kürzlich erschienene Fallout 3. Ich habe einfach keine Zeit, um alles auszuprobieren, was das Spiel zu bieten hat.
Was ich allerdings bei Mirror’s Edge besonders bemängeln möchte ist die Tatsache, dass das Spiel klar auf Nvidia-Grafikkarten optimiert ist. Ohne einer modernen Nvidia-Grafikkarte mit Physx Unterstützung wird das Spiel nicht flüssig laufen, außer man schaltet physische Effekte komplett aus.
Das ist etwa so, als ob ein Webmaster eine Webseite nur für IE optimiert und auf die Schächen, die dann in Firefox und Opera sichtbar sind, nicht angeht. Das ist ein falscher Ansatz, finde ich.
Ich habe das Spiel von meinem Kumpel als Geschenk zum Geburtstag bekommen, obwohl ich eigentlich Geburtstag erst in einem Monat habe. Der Grund, warum er mir dieses Spiel jetzt schenkte war, dass ich auf dieses Spiel schon lange wartete und wollte es unbedingt haben. Allerdings beginnen in ein paar Monaten bereits meine Prüfungen und ich keine Zeit für das Spielen gehabt hätte, wenn er mir dieses Spiel erst in einem Monat schenken würde.
Der erste Eindruck vom Spiel war bei mir durchaus positiv. Im Vergleich zu einigen Vorgängern, haben die Entwickler dem Spiel wieder eine Tomb-Raider Stimmung verliehen, ohne die Anfänger vom Spiel zurückzuschrecken. Es war in letzter Zeit für die Entwickler nicht leicht, ihre Strategie umzusetzen, bei der Sie mit dem Spiel nicht nur Hardcore-Gamer ansprechen versuchten, sondern auch Anfänger, die die ersten Teile nicht gespielt haben. Die ersten Versuche waren meiner Meinung nach, fast fatal, denn das Spiel verwandelte plötzlich in ein Spiel für Menschen, die von der Idee von Tomb Raider keine Ahnung hatten. Ich war damals fast verzweifelt und dachte, dass die Tomb Raider-Serie bereits verloren ist. Dem ist aber nicht so, wie die Entwickler von Tomb Raider Anniversary und Tomb Raider Underworld erfolgreich beweisen konnten. Sie konnten erfolgreich zwei Spiele-Konzepte in einem Spiel unterbringen, indem sie ein System mit Hints ins Spiel integrierten. Damit war man in der Lage, das Niveau der Rätsel zu steigern, ohne die Causal-Spieler zu benachteiligen. Man hat jetzt also bessere Rätsel, die man entweder selbst oder mit Hilfe von Hints entschlüsseln kann. Wobei ich gestehen muss, dass es für mich manchmal nicht leicht ist, der Versuchung zu widerstehen, Hint-Funktion im Spiel zu benutzen.
Das einzige was ich bemängeln möchte, ist 3D-Design von Lara. Besonders, wenn Lara an der Leiter hängt, sieht man deutlich, wie schlecht sie modelliert ist. Das war für mich eine große Enttäuschung. In der Zeit, wenn GPUs schneller als CPUs sind, ökonnte man schon ein paar Poligone mehr für Lara einzusetzen.
Dead Space ist ein 3D Horror-Shooter. Das Spiel sieht aus wie eine Kombination von Doom 3, Half-Life 2 und Resident Evil. Eigentlich würde man erwarten, dass ein Spiel, das viele Ideen von anderen Spielen übernimmt, anstatt eigene Konzepte zu bieten, recht langweilig aussieht. Das ist hier aber nicht der Fall. Dead Space ist eine sehr gelungene Symbiose der oben genannten Spiele. Die entsprechenden Spiele-Konzepte waren von den Entwicklern nicht einfach so übernommen. Die Entwickler passten sie an Dead Space an und verbesserten diese. Das sieht man recht deutlich im Spiel, denn im Gegensatz zu Doom 3, wird Dead Space nicht nach 5 Leveln langweilig. Ich würde sogar sagen, dass Dead Space ein Spiel ist, wie Doom 3 sein sollte. Den Entwicklern ist es gelungen, eine perfekte Atmosphäre des düsteren Zukunfts zu vermitteln. Das Schiff, die Waffen und der Protagonist selbst, wirken sehr realistisch.
Eine sehr interessante Idee ist es, dass man Zombies unschädlich machen soll, indem man denen die Gliedmaßen abschneidet bzw. abschießt. Außerdem gibt es im Gegensatz zu Doom 3 mehrere große Räume, wo man sich nicht nur frei bewegen kann, manche haben sogar keine Gravitation, sodass man dank Magnet-Stiefeln komplett frei in Raum bewegen kann.
Nach einigen Stunden des intensiven Spielens kann ich behaupten, dass Dead Space das beste Horror-Shooter dieses Jahres ist.
Kaum zu glauben, dass bereits 10 Jahre vergingen, als die ersten Titel einer der erfolgreichsten Spiele-Serie erschienen. Damit nicht nur die Entwickler am Feier teilnehmen, machte Ubisoft auch für uns, Gamer, ein Geschenk, indem sie eine komplette Sammlung von Splinter Cell-Spielen für nur 17 Euro anbot. Klar, es ist kein richtiges Geschenk im engeren Sinne, da man die Spiele nicht kostenlos bekommt. Aber wenn man schon immer von Splinter Cell fasziniert war, besaß aber zum Beispiel nur einen Teil der Reihe, hat man jetzt die Möglichkeit, die ganze Sammlung sehr günstig zu bekommen. Ich, zum Beispiel, besaß kein Spiel der Serie, wollte aber schon immer es haben. Deswegen weiß ich dieses Angebot besonders zu schätzen. Ich dachte nicht lange nach und bestellte mir den Teil über Amazon Marktplace. Aus irgendeinem Grund konnte Amazon selbst das Spiel nur in 2 Wochen liefern. Solange wollte ich natürlich nicht warten und kaufte das Spiel über einen der Amazons Partner. Damit konnte ich nicht nur Zeit, sondern auch Geld sparen, denn der Shop, wo ich das Spiel bestellte, bot das Spiel sogar günstiger an. An übernächsten Tag bekam ich die Post. Tolle Leistung, würde ich sagen, besonders wenn man bedenkt, dass kleinere Anbieter, wie der, wo ich das Spiel bestellte, weniger Kapazitäten haben, was die Logistik angeht.
Das Spiel hat eine Karton-Verpackung. Im inneren befindet sich eine normale DVD-Box. Merkwürdig finde ich die Tatsache, dass am Spindel nur 3 DVDs angehängt sind. Der erste Teil liegt in einer Papier-Hülle. Eine Sparmaßnahme, da es keine DVD-Boxen gibt, die 4 DVDs an einem Spindel halten können? Keine Ahnung, was das eigentlich soll. Aber egal.
Ich fing gleich vom ersten Teil zu spielen. Wenn ich schon die ganze Sammlung habe, sollte ich auch diese durchspielen, sonst könnte ich mir gleich den letzten Teil holen und war’s das. Erfreulicherweise wirkt sogar der erste Teil, von der Optik her, nicht abschreckend aus, zumindest für meine, nicht verwöhnte Augen.
Quake ist ein sehr bekanntes und beliebtes Computerspiel. Dabei erinnern nur wenige von uns, wie der erste Teil dieses Spiels mal aussah. Der moderne Zocker wird natürlich nicht verstehen können, wieso große Männer solche Gefühle gegenüber einem von der Computergrafik her, sehr veralteten Spiel, empfinden. Leider ist es so, dass derzeit die Entwickler nur selten sich die Mühe geben, eine interessante Geschichte und Atmosphäre im Spiel zu realisieren, die ganzen Ressourcen werden auf die Entwicklung der Grafik-Engine geworfen, woraus dann solche Spiele wie Crysis oder Assassins Creed hervorgehen. Diese Spiele sehen zwar richtig schön aus, ziehen aber nur kleine Kinder an, die aufgrund ihres Alters, keine Spiele von Luckas Arts oder Sierra je gespielt hatten und deswegen keine Ahnung haben, wie interessant und unterhaltsam ein richtig liebevoll programmiertes Computerspiel sein kann.
Ich entdeckte vor ein paar Tagen ein kleines HowTo, in dem beschrieben wird, wie man Quake 1 unter Windows XP zum laufen bekommt und das sogar mit einer hohen Auflösung und bisschen 3D.
Alles was man dazu braucht ist das Spiel Quake 1, 2 Patches (1.0-1.06, 1.06-1.08) und GLQuake.
GLQuake macht es möglich, in der Kombination von OpenGL und DirectX Sound das Spiel Quake I unter Windows XP wieder zu beleben und das sogar mit einer sehr guten Grafik.
Ich probierte Quake 1 zuerst unter Windows Vista zum Laufen zu bringen, es klappte allerdings nicht, dafür konnte ich auf meinem Medion Akoya mini es ohne Probleme ausführen. Leider habe ich zurzeit sehr wenig Zeit zum Spielen, sonst hätte ich wahrscheinlich das Spiel innerhalb von einer Woche oder sogar weniger durchgespielt. Aber vielleicht ist es auch besser so, ich werde es genießen